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Griechenland stellt 153 Millionen Euro an Subventionen für Energiespeicher bereit: Bis zu 50 % Förderung für Unternehmen

Griechenland hat kürzlich den „Unternehmensenergiespeicherplan“ ins Leben gerufen, der Unternehmen bei der Installation von Energiespeichersystemen unterstützen soll, insbesondere in einkommensschwachen Gebieten. Unternehmen können bis zu 50 % der benötigten Mittel erhalten, ihre Investitionskosten senken und die Energiewende beschleunigen.

  1. Überblick über die Subventionspolitik

Die von der griechischen Regierung gewährten Subventionen für Unternehmen umfassen die Installation von Energiespeichern, den Kauf von Ausrüstung und die damit verbundene technische Unterstützung. Die Höhe der Subventionen variiert je nach Unternehmensgröße.

  • Kleinunternehmen (nicht mehr als 50 Beschäftigte): bis zu 50% Subvention;
  • Mittelgroße Unternehmen (50-250 Beschäftigte): Der Subventionssatz beträgt 40 %.
  • Großunternehmen (mehr als 250 Beschäftigte): Der Subventionssatz beträgt 30%.

Darüber hinaus erhalten alle begünstigten Unternehmen zusätzliche Unterstützung für technische Forschung und Netzzugang, um eine reibungslose Umsetzung des Projekts zu gewährleisten.

  1. Fondsbudget und Subventionsbetrag

Das Gesamtbudget dieses Energiespeicherprogramms beträgt 153 Millionen Euro, wovon 100 Millionen Euro speziell zur Unterstützung von kleinen und Kleinstunternehmen und 53,7 Millionen Euro für mittlere und große Unternehmen vorgesehen sind. Die konkreten Förderbeträge lauten wie folgt:

  • Wichtigste Subventionen für den Kauf und die Installation von Batterien: bis zu 400.000 Euro pro Megawattstunde (MWh), anwendbar auf 1-Stunden-Energiespeichersysteme;
  • Subventionen für Energiespeichersysteme mit einer Speicherdauer von 1 bis 2 Stunden: bis zu 350.000 Euro pro MWh;
  • Anschaffung von Energiespeichersystemen: Zuschüsse von bis zu 40.000 Euro pro Antrag;
  • Förderung der technischen Forschung: Zuschüsse von 5.000 bis 20.000 Euro pro Unternehmen und MWh;
  • Fördergelder für den Netzanschluss: Pro Energiespeichergerät wird eine Förderung von bis zu 5.000 € gewährt.

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3. Griechenlands Energiespeicherbedarf und -ziele

In den letzten Jahren überstieg die Solarstromerzeugung in Griechenland mittags den tatsächlichen Bedarf deutlich, wodurch große Mengen an erneuerbarer Energie ungenutzt blieben. Um diesem Problem zu begegnen, beschloss die griechische Regierung, die Investitionen in Batteriespeicher zu erhöhen. Durch den verstärkten Ausbau von Energiespeichersystemen wird die Regelfähigkeit des Stromnetzes verbessert.

Laut Plan der griechischen Regierung sollen in den nächsten Jahren 900 MW an unabhängigen Batteriespeichersystemen installiert werden. Das Ziel des unternehmensweiten Energiespeicherprogramms liegt bei 500 MW. Bis 2030 soll die gesamte Batteriespeicherkapazität Griechenlands 4,3 GW erreichen, während durch Pumpspeicherkraftwerke weitere 1,93 GW Speicherkapazität hinzukommen sollen.

2025-01-21