KONTAKT
Leave Your Message

Preferred Products:

AI Helps Write

NMC oder LFP? Welche Batterietechnologie ist die richtige für einen tragbaren Akku?

1

Auf dem Markt verwenden derzeit viele Marken Lithiumbatterien in tragbaren Powerstations. Dabei gibt es zwei Hauptbatterietypen: Nickel-Mangan-Kobalt (NMC) und Lithium-Eisenphosphat (LFP).

Beispielsweise finden wir bei EcoFlow River 2 Pro, Anker Powerhouse 555 und Bluetti AC200P LFP-Akkus, bei Goalzero YETI1500X und EcoFlow DELTA mini hingegen NMC-Akkus. Die genaue Akkuchemie der Jackery-Produkte lässt sich übrigens nicht bestimmen, da lediglich „Lithium-Ionen“ angegeben ist.

2

Die Frage lautet also: Welche Batterietechnologie sollte man beim Kauf einer tragbaren Powerstation wählen?

Bevor wir diese Frage beantworten, müssen wir zunächst die chemischen Eigenschaften der beiden Batterietypen ermitteln und unsere Kaufentscheidung an unseren tatsächlichen Bedürfnissen ausrichten. Wir werden die beiden Batterien anhand von drei Aspekten vergleichen: Energiedichte, Sicherheit und Zyklenlebensdauer.

Der erste Unterschied liegt in der Energiedichte. Ich werde Growatt als Beispiel verwenden. Diese Spezifikationen stammen von der Growatt-Website. Bei gleichen Abmessungen hat die NMC-basierte 1500er-Batterie eine Kapazität von 1512 Wh und wiegt 15 kg, während die LFP-basierte 1300er-Batterie eine Kapazität von 1382 Wh aufweist, aber 19 kg wiegt. NMC-Batterien haben also typischerweise eine höhere Energiedichte als LFP-Batterien. Das bedeutet, dass sie mehr Energie pro Gewichts- oder Volumeneinheit speichern können, was zu einer längeren Batterielebensdauer und einer höheren Ausgangsleistung führt.

3

GROWATT-Modelle

Der zweite Unterschied betrifft die Sicherheit. NMC-Batterien verfügen zwar im Allgemeinen über gute Sicherheitsmerkmale, neigen aber eher zu thermischem Durchgehen und potenziellen Brandgefahren, insbesondere bei hohen Temperaturen oder mechanischer Beschädigung. Hersteller integrieren verschiedene Sicherheitsmechanismen, um diese Risiken zu minimieren, beispielsweise fortschrittliche Batteriemanagementsysteme (BMS).

4

LFP-Batterien gelten als sicherer als ternäre Lithiumbatterien. Sie weisen eine höhere thermische Stabilität auf und neigen weniger zu Überhitzung oder Brandgefahr. Eisenphosphat zersetzt sich bei hohen Temperaturen weniger stark, was zu einem insgesamt höheren Sicherheitsprofil der Batterie beiträgt.

Bei tragbaren Stromerzeugungsanlagen gibt es aufgrund des fortschrittlichen Batteriemanagementsystems (BMS) keinen großen Unterschied in puncto Sicherheit zwischen NMC- und LFP-Batterien.

Der letzte wesentliche Unterschied liegt in der Zyklenlebensdauer. In dieser Tabelle sind einige gängige Modelle und die Parameter von Genki aufgelistet. Sie werden feststellen, dass LFP-Modelle wie die von Genki für 3000 Zyklen bis zu 80 % Kapazität ausgelegt sind, während NMC-Modelle nur 500 Zyklen erreichen. Ein Zyklus bedeutet, dass die Kapazität von 100 % auf 0 % sinkt und dann wieder auf 100 % steigt. Wenn Sie dies täglich durchführen, können Sie LFP-basierte Produkte über 9 Jahre nutzen. Das ist fast sechsmal länger als bei NMC-basierten Kraftwerken.

5

Parametervergleich

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass NMC-Batterien eine höhere Energiedichte als LFP-Batterien aufweisen, LFP-Batterien hingegen eine längere Lebensdauer als NMC-Batterien besitzen und beide dank des fortschrittlichen Batteriemanagementsystems eine ausgezeichnete Sicherheitsleistung bieten.

Zurück zur Frage: Welche Batterietechnologie ist die richtige für eine tragbare Powerstation? NMC oder LFP? Wählen Sie Produkte, die Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entsprechen.


Veröffentlichungsdatum: 18. September 2023
18.09.2023